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A4Proxy Das kommerzielle Gegenstück zum frei
erhältlichen Multiproxy ist A4Proxy. Wer sich für dieses Programm
entscheidet, erhält einige nützliche Features, die über Multiproxy
hinausgehen. Ausserdem scheinen die Routinen zur Beurteilung der Anonymität
der Server etwas ausgereifter zu sein. Wer A4Proxy zunächst einmal testen
möchte, kann sich zunächst eine Shareware-Version herunterladen. Die
Konfiguration des Browsers erfolgt ebenso wie bei Multiproxy auf die lokale
IP-Adresse 127.0.0.1, jedoch lauscht A4Proxy von Haus aus auf den Port 80.
Selbstverständlich kann man das auch bei A4Proxy unter Proxy Options im Feld
Browser Port leicht seinen eigenen Wünschen anpassen.
Nach der Installation steht in A4Proxy ebenfalls eine mitgelieferte Liste an
Proxy-Servern zur Verfügung, die man zuerst einmal auf ihre Anonymität
überprüfen sollte. Am besten markiert man dazu alle Einträge und drückt dann
Check Proxy. Der Test aller vorhandenen Proxies dauert mindestens einige
Minuten. Anschliessend sollten wie im oberen Bild einige grüne Punkte vor
den Proxies stehenbleiben. Diese grüne Punkte markieren die anonymen Server,
die roten Kreuze dagegen nicht erreichbare Server. Letztere kann man getrost
löschen. Im Idealfall gibt es nur grün markierte Server, in der Praxis zeigt
A4Proxy jedoch noch etliche andere Symbole an. Eine detailliertere Erklärung
dafür ist in der Hilfe zu diesem Programm verfügbar. Sollten nach dem Test
zunächst keine grün markierten Proxies übrig bleiben, versorgt man sich am
Besten wieder auf den einsc
http://tools.rosinstrument.com/cgi-bin/fp.pl/showlog? Selbstverständlich muss man die Adressen nicht einzeln von Hand eingeben,
denn auch A4Proxy kann Listen importieren, sofern die Adressen im Format
Server:Port vorliegen. Nach erfolgreicher Konfiguration des Browsers für den
Zugriff auf A4Proxy kann man die Verbindungen beim Surfen nun auch im
Statusfenster von A4Proxy betrachten: Obwohl
der Anonymitätstest von A4Proxy subjektiv besser ist als bei Multiproxy, so
sollte man auch hier wieder auf den einschlägigen Testseiten die verwendeten
Server von Hand testen. Zusätzlich bietet A4Proxy noch weitere Optionen zur
Beurteilung der Anonymität an. So kann man beispielsweise Server
ausschliessen, die bestimmte Variablen wie z.B. HTTP_Forwarded über den
Browser übertragen. Dieser Wert enthält nämlich die IP-Adresse und kann von
einer Web-Seite durch eine Abfrage an den Browser ermittelt werden. Die
meisten Testseiten setzen diese Abfragemethode ein.
Alle Änderungen
an den Einstellungen werden von A4Proxy durch den Anonymity Rank beurteilt,
wie man an dem blaue Balken auf der linken Hälfte des oberen Bildes sehen
kann. Je weiter dieser Balken nach rechts ausschlägt, desto besser beurteilt
das Programm den Grad der erreichten Anonymität. Die Proxy-Server in der
Liste, die diese Bedingungen nicht erfüllen, werden dann von A4Proxy
ausgenommen, was man an dem zweiten blauen Balken neben Proxies in use sehen
kann. Je höher die Anforderungen sind, die man an einen Server stellt, desto
kleiner wird auch die Anzahl der verwendeten Server und natürlich schrumpft
dann dieser Balken entsprechend.
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