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Attacken von
Aussen
Hat man damit einmal einen oder mehrere Rechner im Internet gefunden, auf
die man zugreifen kann oder sogar ein Trojaner auf den Scan geantwortet hat,
startet man einfach den entsprechenden Remote Controller für diesen Trojaner
und kann sich der Funktionen bedienen, die dieser Trojaner-Typ bietet, wie
z.B. das Kopieren oder Löschen von Dateien, Manipulationen in der Registry
oder einfach eine komplette Fernsteuerung des anderen Rechners. Solche
Rechner mit Trojanern findet man übrigens öfter, als man denkt.
Bei diesem Trojaner wurde wirklich an alles gedacht. Vom eingebauten Adressbuch, einem Dateimanager, einem Registry-Editor bis hin zur bequemen Fernsteuerung des fremden Rechners mit der Maus. Das Programm bietet sehr viele Optionen, so dass es von manchen Administratoren auch gerne als Remote Controller im heimischen Netzwerk eingesetzt wird, um einen anderen Rechner fernzusteuern.
Die meisten dieser Controller bieten eine Fülle an Optionen, wie z.B. das
unbemerkte Aufzeichnen der Tastatureingaben des Opfers, sogar wenn diese
nicht online sind. Der Trojaner merkt sich einfach alle Eingaben, die auf
dem PC gemacht wurden und sendet diese dann auf Anfrage dem Besitzer des
Remote Controllers zu, ohne dass das Opfer etwas davon mitbekommt.
Bei Script-Kiddies besonders beliebt ist das Ausspionieren anderer Chat-Teilnehmer in Systemen wie ICQ, IRC oder AOL Instant Messenger, da dort auch meist die IP-Adresse leicht herauszufinden ist. Deshalb finden Trojaner auch häufig über Chatsysteme ihre Verbreitung, etwa wenn ein Chatter dem anderen anbietet, ihm ein ganz tolles Programm zuzusenden. Startet das ahnungslose Empfänger dann die infizierte Datei, so kann sich der Besitzer des Remote Controllers gemütlich über den fremden Rechner hermachen und vielleicht sogar noch über die Vorzüge des zugesandten Programmes plaudern, um sein Opfer online zu halten, während er nebenher unbemerkt dessen Festplatte nach verwertbaren Inhalten absucht. Die Trojaner lassen sich meist recht einfach in beliebige Programme einbauen, wie man auf diesem Bild sehen kann:
Auf diese Weise kann man bei Bedarf in Sekunden eine beliebige Programmdatei
infizieren, um sie anschliessend jemandem zuzusenden. Denkbar wäre auch eine
Mail mit einem eingebauten Web-Bug, um gezielt an die IP-Adresse einer
bestimmten Person zu kommen, aber so kompliziert muss das gar nicht sein.
Meist bieten nämlich schon die Trojaner die Möglichkeit, den Erzeuger des
Trojaners unbemerkt per Mail oder Chat-System zu informieren, sobald sein
Opfer online ist. Nach dem Erhalt der Mail mit der IP-Adresse des
infizierten Rechners kann man dann leicht den Kontakt zu dem Rechner
herstellen. Mit Hacken hat das überhaupt nichts zu tun und bewundernswert
ist hier lediglich die Fähigkeit des Trojaner-Programmierers, auch wenn der
Zweck seines Programmes nicht so recht begeistern kann.
Falls ihm in diesem Forum tatsächlich jemand zu einem Scanner oder einem Remote Controller verhelfen sollte, dann ist sogar ein waschechter Superhacker wie Benny dazu in der Lage, fremde Rechner zu manipulieren, statt mit seiner Modelleisenbahn zu spielen. |