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Anonyme Proxies Ein anonymer Proxy-Server funktioniert ebenso, lässt aber nicht unsere IP-Adresse zu dem Web-Server durch, von dem wir eine Seite angefordert haben. Gute anonyme Proxies führen auch grundsätzlich keine verräterischen Log-Dateien über uns. Die Betreiber dieser Proxies sind manchmal öffentliche Einrichtungen oder einfach engagierte Administratoren, die uns eine Möglichkeit geben wollen, unsere Anonymität zu wahren. Gerüchten zufolge soll es auch Geheimdienste geben, die solche Services wie z.B. anonyme Proxies oder anonyme Remailer mit bestimmten Hintergedanken zur Verfügung stellen, aber das soll hier nicht das Thema sein. Im Prinzip genügt es eigentlich schon, in unserem Web-Browser die Adresse eines guten anonymen Proxy-Servers einzutragen, um dessen Dienste in Anspruch zu nehmen. Dazu müssen lediglich die IP des Servers und der zugehörige Port in den Optionen des Browsers angegeben werden. Im Internet Explorer wählt man dazu unter Internetoptionen, Verbindungen im Feld DFÜ-Einstellungen die gewünschte Verbindung bzw. den Provider aus und klickt zweimal auf den entsprechenden Eintrag. Es öffnet sich dann folgendes Fenster:
Natürlich funktioniert das auch mit Opera. In der Version 4 trägt man den anonymen Proxy-Server in den Preferences unter Connections, Proxy Servers ein. Leider steht mir im Moment nur die englische Version zur Verfügung, wie man auf dem Bild erkennen kann. In der deutschen Version heissen natürlich die Menüs entsprechend anders, ist ja auch logisch...
Proxy-Server haben jedoch leider die Eigenschaft, relativ unbeständig zu sein, so dass ich nicht garantieren kann, ob diese hier veröffentlichten Server gerade aktiv oder wirklich anonym sind. Unter folgenden Links sind aber ständig aktuelle Listen anonymer Proxy-Server abrufbar: http://tools.rosinstrument.com/cgi-bin/fp.pl/showlog? Ein Proxy ist dann als anonym zu bezeichnen, wenn die Testseiten nicht mehr unsere eigene IP-Adresse anzeigen, sondern die des Proxy-Servers. Eine Kontrolle darüber, ob auf dem Server eine Log-Datei mitgeführt wird, haben wir so gut wie gar nicht. Deshalb ist es geschickt, einen Proxy zu benutzen, der nicht in unserem eigenen Land betrieben wird. Das erschwert den Zugriff der Behörden auf etwaige Log-Dateien meist erheblich.
Es gibt 2 Arten, die IP-Adresse des Besuchers einer Seite zu ermittleln: Zum einen durch die direkte Übertragung der Remote Adress und zum Anderen die Ermittlung der Adresse über den Browser durch Scriptsprachen
Hier hilft für’s Erste, im Browser Java zu deaktivieren. Im Internet
Explorer 5 funktioniert das Deaktivieren von Java so: Extras /
Internetoptionen / Sicherheit / Stufe anpassen auswählen, dort bis zum
Unterpunkt Microsoft VM, Java-Einstellungen durchblättern und den Punkt
Benutzerdefiniert anwählen. Hier auf dem Bild sieht man das etwas
deutlicher:
Aktiviert man das Feld Benutzerdefiniert, erscheint anschliessend in dem
Fenster unten links wie von Zauberhand der Knopf Java-Einstellungen. Dort
können wir dann die Zugriffsrechte einzeln deaktivieren, wie auf der rechten
Seite zu sehen ist.
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